Der Küchengarten: Blumen, Pflanzen, Kräuter

Der Küchengarten: Blumen, Pflanzen, Kräuter

16 Aug. 2020

Grün liegt im Trend – nicht nur bei Wandfarben und im Mindset. Schon seit einer Weile erhalten immer mehr Pflanzen Einzug in unseren Lebensraum. Neben den klassischen Töpfen mit Basilikum, Minze und Koriander gibt es noch eine Reihe weiterer Luftverbesserer und Augenweiden, die Ihrer Küchen einen frischen Touch schenken. Egal ob schicke Großstadtküche oder rustikaler Landhaus-Stil, ob Altbau oder Erstbezug: gut gewählte Pflanzen schenken jedem zu Hause ein Stück mehr Gemütlichkeit.

Welche Pflanzen in der Küche – und wie?

Doch in der Küche ist Tageslicht oft Mangelware, die Temperatur schwankt, es wird geheizt und gelüftet. Und Abstellfläche fehlt hier auch. Wir haben ein paar Inspirationen für Sie zusammengetragen, wie und welche Pflanzen sich in Ihrer Küche wohlfühlen.

Nützliche grüne Küchenhelfer: Kräuter die jedes Gericht verfeinern

Sie veredeln nicht nur Mahlzeiten und Drinks, sie riechen auch gut. Außerdem benötigen sie nur wenig Platz. Basilikum für Pasta oder einen feierabendlichen Gin-Basil-Smash, Minze für Smoothies, frischen Tee oder einen leckeren Hugo. Aber auch Koriander, Schnittlauch, Thymian und Zitronenmelisse sind pflegeleicht, genügsam und außerdem praktisch für jede Küche. Obwohl sie nicht sonderlich anspruchsvoll sind, freuen sich die meisten Pflanzen natürlich besonders über einen Fensterplatz. Pflanzen aus einer Gärtnerei, statt in einem Bau- oder Supermarkt, sind übrigens langlebiger. Aber Achtung: vor allem bei Minze ist nicht jede zum Verzehr geeignet!

Pflanzen die die Luft verbessern

Pflanzen müssen nicht unbedingt essbar sein, um einen Platz in der Küche zu verdienen. Viele Gewächse reinigen die Luft besonders gut. Sie sind echte Schadstoffkiller, filtern abgestandene Luft und Kochdünste. Des weiteren absorbieren sie allerlei Giftstoffe wie Schimmel, Allergene, aber auch Formaldehyd (Klebstoffe), Trichlorethylen (Weichmacher) und Benzol (Zigarettenrauch). Sie geben bis zu 97% des Gießwassers an die Raumluft ab.

Welche Pflanzen sind besonders gute Luftreiniger?

Die Grünlilie, auch bekannt als Graslilie (Chlorophytum comosum), ist der Superstar der Luftreinigung: Sie filtert bis zu 95% der Schadstoffe aus der Luft und reguliert die Luftfeuchtigkeit. Obendrauf ist sie besonders pflegeleicht und verursacht keinerlei Allergien.

Auch der Drachenbaum – der eigentich gar kein Baum ist, sondern zu den Spargelgewächsen gehört, filtert eine ganze Stange Schadstoffe. Allerdings ist bei Haustieren vorsicht angesagt, dass der Drachenbaum ist für Katzen und Hunde giftig.

Efeu trifft man zwar meistens an Hauswänden an, aber auch in der Küche ist die Kletterpflanze ein geeigneter Mitbewohner. Neben einem Großteil der Schadstoffe kann gemeiner Efeu der Luft innerhalb von 12 Stunden 80 Prozent aller Schimmelsporen tilgen.

Mehr Platz in der Küche? In einer großen Küche darf eine Pflanze auch gerne zum Deko-Stück werden. Die Kenita-Palme reinigt nicht nur die Luft, sie auch produziert überdurchschnittlich viel Sauerstoff. Obendrein trägt sie den Spitznamen “Hollywood-Palme”, da sie es schon in einige Filmstreifen geschafft hat. Mit bis zu drei Metern Größe kann die Topfpflanze auch Ihrer Küche Hollywood-Feeling schenken.

Die besonders beliebte Monstera Deliciosa zieht zwar nicht ganz so viele Schadstoffe aus der Luft wie die bisher genannten wunder, die großen Blätter sind aber umso bessere Sauerstoffproduzenten. Und: zum Instagram-Star wird Ihre Küche dank dieser Dschungel-Schönheit in jedem Fall!

Klar, ein Blümchen in der Küche ersetzt keinen Dunstabzug. Richtig gewählt, können sich Pflanzen aber in der Reinigung der Raumluft durchaus bemerkbar machen.

Wohin mit Pflanzen in der Küche?

Ideal funktioniert in der Küche alles, was aufgehängt werden kann und nicht im Weg steht: Hängepflanzen wie die Wachs- und Leuchterblume, die Peperomie und der Zwergpfeffer sind die besten Küchenfreunde.

Wer bereits bei der Küchenplanung weiß, dass Pflanzen beim Kochen nicht fehlen dürfen, kann schon während dem Planungsprozess Plätze für die grünen Begleiter schaffen. Hier gibt es diverse Möglichkeiten: Regale, Aufhängungen und Ecken für kleine Töpfe lassen sich von Beginn an in die Küche mit einplanen. Sprechen Sie hierzu einfach Ihren persönlichen Küchenheld-Planer oder Ihre Planerin an.

Auch kleine Kakteen und Sukkulenten sind hippe, natürliche und vor allem pflegeleichte Accessoires für Ihre Accessoires für Ihre Küche. Sie sind enorm pflegeleicht und robust. Wüstenpflanzen, wie Kakteen es sind, halten den extremen Temperaturschwankungen, sowie dem Kochdampf gut stand. Außerdem findet man für sie schnell einen Platz auf der Fensterbank oder neben der Kaffeemaschine.

Pflanzen, die nicht in die Küche passen

Weniger gut eignen sich Pflanzen, die früher oder später blühen sollten. Für Orchideen, Bromelien und Anthurien ist es in der Küche meist zu stickig. Außerdem sind Pollen und Blütenstaub dann doch eher unerwünschte Zutaten.

Einige grüne Schönheiten sind außerdem nicht nur für Tiere, sondern auch für Menschen nicht ungefährlich. Während die raffiniert verzierten Blätter der Dieffenbachia zwar optisch ein echter Hingucker sind und sich daher großer Beliebtheit erfreuen, kann die Berührung der Pflanze Ausschläge verursachen.

Lassen Sie sich also unbedingt im Fachhandel beraten, wo Ihre neuen grünen Mitbewohner den besten Platz in Ihrem Zuhause finden!

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